28. März 2017

Liebe Freunde, Bekannte und Politikinteressierte

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In einem Jahr, genau am 25. März 2018, wählt die bernische Bevölkerung wieder Ihre Vertreter ins Parlament (Grosser Rat) und in die Regierung. Nach ein paar Monaten Erfahrung in unserer neuen Aufgabe im Schlossgut habe ich mich entschlossen erneut anzutreten und mein Mandat als Grossrat nach Möglichkeit zu verteidigen.

Dank der bisherigen Erfahrung im Grossrat darf ich inzwischen in der Finanzkommission den Ausschuss leiten, welcher die Geschäfte der Erziehungsdirektion und der Volkswirtschaft vorbereitet.  Ich arbeite gerne fundiert an Themen und bilde mir verlässliche  und nachhaltige Meinungen. In der kürzlichen Session war dies zum Beispiel zur Unterstützung der EMPA Thun aus dem Innovationsförderungsgesetz, die nochmalige Durchführung der SwissSkills im Kanton  Bern mit Lotteriefondsgelder, die Weiterentwicklung des Tourismusförderungsgesetzes und einzelne Nachkredite.

Ich appelliere heute schon an Ihre Unterstützung bei den Wahlen. Warum und in welcher Form? Mit dem Umzug nach Münsingen habe ich auch einen Wahlkreiswechsel vollzogen. Ich trete also nicht mehr im Wahlkreis Thun an, sondern neu im Wahlkreis Mittelland Süd. Dieser Wahlkreis reicht von Konolfingen/Grosshöchstetten über das Aaretal  und Köniz bis nach Schwarzenburg, Riggisberg. Danke wenn Sie mithelfen, meinen Bekanntheitsgrad auch dort zu steigern.

Weiter suchen wir aktuell auch Kandidierende welche bereit sind sich auf die Wahllisten zu setzen. Haben Sie Ambitionen in den Grossen Rat gewählt zu werden oder möchten Sie die EVP einfach mit der Präsenz auf einer Liste unterstützen? Beides ist möglich und hilfreich. Von jung bis alt – alle sind willkommen. Persönliche Meldungen oder auch Tipps für Personen zum Anfragen nehme ich gerne entgegen.

Gerne danke ich für die Unterstützung.

Geschäftsbericht, Jahresabschluss 2016 des Kantons

7. März 2017

http://www.be.ch/portal/de/index/mediencenter/medienmitteilungen.meldungNeu.html/portal/de/meldungen/mm/2017/03/20170302_1059_rechnung_2016_mitueberschussvon221millionenfranken?cq_ck=1488448801575

Medienmitteilung EVP BE zu Rechnungsabschluss / Geschäftsbericht 2016

Sorgfältig, wohldosiert und wirksam

Die EVP nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die von Regierung und Grossem Rat angestrebten Budgeteckwerte im Jahr 2016 eingehalten wurden. Dies ist Basis und Bestätigung zugleich, den sorgfältigen und zielgerichteten Mitteleinsatz fortzuführen und die Kantonsentwicklung umsichtig voranzutreiben.

Das Budget 2016 der Regierung wurde im Parlament mit Anträgen zur Stabilisierung der Prämienverbilligung, zur Plafonierung der Sachkosten und zur Reduktion der Nettoinvestitionen ergänzt. Die EVP nimmt erfreut zur Kenntnis, dass Regierung und Verwaltung diese Vorgaben mehrheitlich umgesetzt und das angestrebte Ergebnis erreicht haben. Dies deutet darauf hin, dass auch die negativen Prognosen der Planjahre einigermassen realistisch sein dürften.

Der EVP ist wichtig, dass die staatliche Handlungsfähigkeit aber auch die Solidarität im Kanton erhalten bleiben. Deshalb darf Handlungsspielraum nicht zu Lasten der Schwächsten geschaffen und die Solidarität nicht durch neue Privilegien geschwächt werden.

Positive Rechnungsabschlüsse sollen nicht durch übermässige Steuersenkungen gefährdet werden. Die EVP interpretiert das Ergebnis so, dass in der Laufenden Rechnung rund 100-150 Mio. beeinflussbarer Spielraum bestehen. Die EVP ist bereit, die Mehreinnahmen der Neubewertung der Liegenschaften als Gegenfinanzierung von steuerstrategischen Massnahmen zu betrachten. Die schon initiierten Projekte (IT-Strategie, Liegenschaftsbewirtschaftung, Effizienzsteigerung in der Verwaltung aufgrund der Motion Kipfer, etc.) müssen reichen, um künftige Steuersenkungen zu finanzieren. Weitergehende Sparmassnahmen im Sozialbereich, bei der Bildung und generell bei den Schwächeren der Gesellschaft zu Gunsten von Steuerprivilegien lehnt die EVP ab.

Dank dem aktuellen Rechnungsergebnis können weitere Schulden abgebaut werden. Die EVP sieht aktuell keine Notwendigkeit, die Nettoinvestitionen weiter zu erhöhen, signalisiert aber Bereitschaft, dies bei den kommenden Grossprojekten (öffentlicher Verkehr, Hochschulen etc.) neu zu beurteilen.

Betreffend dem ausstehendem Testat für das Amt für Gebäude und Grundstücke (AGG) geht die EVP davon aus, dass der Regierungsrat alles daran setzen wird, dass die Einschränkungen bis zur definitiven Genehmigung der Rechnung durch den Grossen Rat aufgehoben werden können.

Kontakt:

Hans Kipfer, Grossrat, Mitglied Finanzkommission, 079 624 13 88
Barbara Streit-Stettler, Grossrätin, Mitglied Finanzkommission, 079 783 54 78

USR III – weiteres Vorgehen – Zitat zur Steuerstrategie

12. Februar 2017

Als kleines Replik zum heutigen Abstimmungssonntag hier ein Auszug aus dem Tagblatt der Grossratsession November 2016 zum Thema Steuerstrategie:

Präsident.
Wir fahren weiter mit Traktandum 6, Geschäft 2014.RRG R.441. Die Rückweisung des gesamten Berichts haben wir abgelehnt. Nun sind wir beim Teilrückweisungsantrag EVP Kipfer angelangt. Grossrat Kipfer wird den Antrag nun erläutern.
Hans Kipfer, Münsingen (EVP).
Ich hoffe, das Quorum für die geistige Anwesenheit sei auch erreicht. Ich begründe den Rückweisungsantrag der EVP. Wir beantragen eine teilweise Rückweisung der Steuerstrategie, namentlich des Kapitels 8 betreffend die Massnahmen sowie des Kapitels 9 betreffend die Finanzierung. Wir beantragen nur eine teilweise Rückweisung, denn die Datenaufbereitung und den Analyseteil erachten wir als sehr gut. Diesen gilt es nicht zurückzuweisen. Aus diesen kann man gute Schlussfolgerungen ziehen und Konsequenzen ableiten. Wir beantragen eine teilweise Rückweisung, weil wir den vorgeschlagenen Massnahmen in dieser Art und diesem Umfang nicht zustimmen können. Dies betrifft Kapitel 8. Wir beantragen die Teilrückweisung auch, weil die Finanzierung der vorgeschlagenen Massnahmen nur sehr ungenügend dargelegt ist. Dies betrifft Kapitel 9. Die EVP kann sich mit dem Fokus auf die juristischen Personen gerade noch einverstanden erklären. Über die Höhe der Gewinnsteuersenkung kann aber erst entschieden werden, wenn die Konsequenzen auf der Finanzierungsseite bekannt sind. Die EVP ist nicht bereit, den gewinnstärksten Unternehmen grosszügige Senkungen auf Kosten der Schwächsten im Kanton Bern zukommen zu lassen. Wir wollen keinen Blindflug bei den Steuersenkungen. Stattdessen wollen wir zuerst die Konsequenzen kennen. Deshalb gibt es heu te kein Ja der EVP zur Steuerstrategie. Wir wollen zudem eine Sicht auf den gesamten Kanton und keinen Fokus auf einzelne Grossunternehmen. Was nützt es, wenn diese ihre Arbeitsplätze erhlten, aber die Arbeitnehmer mit Verschlechterungen bei der Standortattraktivität und beim Service public bestraft werden? Ebenso gilt es, die KMU, das Rückgrat der Berner Wirtschaft, bei der Berechnung des Steuertarifs im Fokus zu behalten. Auch müssen die Konsequenzen beachtet werden, welche die KMU bei der angekündigten neuen Sparrunde zu tragen haben. Beispiele dazu haben wir bereits gehört. Die EVP schlägt eine teilweise Rückweisung der entsprechen den Berichtsteile vor. Diese sollen in den Vortrag zur Steuergesetzrevision aufgenommen und integriert werden. Wenn wir dann über die konkreten Massnahmen diskutieren, wird klar sein, ab welcher Höhe es schmerzt, und welche Verzichte nötig sind, um diese Massnahmen umzusetzen. Wir werden transparent und offen zwischen Steuererleichterungen und einschneidenden Sparmassnahmen abwägen können. Zumindest die EVP will dies nur auf klaren Grundlagen tun. Wie es die anderen Parteien halten, werden wir noch sehen. Ich fasse zusammen: Die EVP will Transparenz statt blinde Steuersenkungen. Deshalb beantragen wir die teilweise Rückweisung und Aufnahme dieser Punkte in den Vortrag der Steuergesetzrevision.

swingwalking Trampolinkurse im Schlossgut

9. Januar 2017

Hier für einmal etwas Werbung für Aktivitäten von Andrea.

Sie hat im Oktober die Ausbildung zur Trampolin-Instruktorin abgeschlossen und bietet nun Kurse im Schlossgut an.

Kursausschreibung SwingWalking Trampolin

Neu im Schlossgut - Trampolinkurse

Auch Schnupperstunden sind möglich.


Neujahrsmail 2017

1. Januar 2017
Liebe Freunde, Bekannte und Politikinteressierte
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Zum Jahresübergang versorge ich Sie wieder mal mit ein paar Neuigkeiten und Infos der Familie Kipfer, von unserem Projekt im Schlossgut und auch von der politischen Arbeit. Da wir inzwischen neben der Homepage www.hanskipfer.ch eine eigene Seite für das Schlossgut www.schlossgut-muensingen.ch führen, daneben auch ein Facebook-Profil unterhalten https://www.facebook.com/schlossgut.muensingen.kipfer/ ist die Kadenz doch etwas weniger hoch geworden. Gerne nutze ich aber die “Betriebsferienzeit” für einen kleinen Rückbllick und auch Ausblick in unser Geschehen. Besten Dank für die Teilnahme auch auf diesem Weg.

www.facebook.com
Schlossgut Münsingen. 149 likes · 5 talking about this · 90 were here. ächt guet – Schlossgut, das Restaurant unter neuer Leitung von Andrea und Hans…
www.schlossgut-muensingen.ch
Ächt guet – Schlossgut: mittendrin in Münsingen Mit dieser Leitbild-Aussage gestalten wir das Angebot und die Gastfreundschaft echt, authentisch und mit hoher …
www.hanskipfer.ch
am 4. Oktober erschien in der Berner Zeitung ein interessanter und umfassender Artikel zum Umgang der Parteien mit den bevorstehenden Steuerreformen und den …

Finanzpolitik:

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Immer noch mein Hauptthema im Grossen Rat. Aktuell ist Finanzpolitik wohl eher Steuerpolitik, oder wenn es nach den rechtsbürgerlichen und wirtschaftsliberalen Parteien geht, Steuersenkungspolitik. Aber auf eine Art, welche blindlings fordert, ohne die Konsequenzen zu überdenken. Etwas mehr Weitsicht wäre angebracht und nicht ein Durchdrücken der Forderungen für die gewinnstarken und grossen Firmen. Hier versuchen wir als EVP im Rat, aber auch in der Kommissionsarbeit im Hintergrund Gegensteuer zu geben. Wenn man “mit em Gring dür d Wand wott” muss man sich dann nicht wundern, wenn auch die USRIII, welche an und für sich noch teilweise sinnvoll wäre vom Volk abgelehnt wird – massvolle Ziele sind gefragt und diese gilt es auch zu kommunizieren:

http://www.hanskipfer.ch/2016/11/24/vor-der-budgetdebatte-28-29-november/

http://www.hanskipfer.ch/2016/10/04/steuerstrategie-wie-weiter/

www.hanskipfer.ch
am 4. Oktober erschien in der Berner Zeitung ein interessanter und umfassender Artikel zum Umgang der Parteien mit den bevorstehenden Steuerreformen und den …

Die gesamte Steuerdebatte war und ist geprägt von Quervergleichen. Der interkantonale Steuerwettbewerb wird oft als Grund angeführt, warum der Kanton Bern jetzt nachziehen muss. Die Zielsetzung wird nicht auf Grund des innerkantonal verträglichen formuliert, sondern die Zielsetzung lautet: Ins Mittelfeld im interkantonalen Vergleich kommen bei der Steuerbelastung – egal was es kostet.

Es gibt noch eine andere Debatte, bei welcher der Vergleich Hochkonjunktur hat: Die Lohndebatte. Einerseits gilt dies generell, jetzt zum Jahresende, Löhne werden landauf und landab verglichen, liege ich im vertretbaren Rahmen oder gehöre ich zu den spitzenverdienern oder zu den Verlierern? Aktuell im Kanton Bern hat sich die Vergleichsdiskussion vor allem bei den Lehrerlöhnen akzentuiert, auch hier wieder im Interkantonalen Vergleich. Ich bin überzeugt, dass diese Vergleicherei falsch, schädlich und menschenunfreundlich ist!

Vergleichen ist ungöttlich, vergleichen macht gleich, Gott macht einzigartig!

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Vergleichen richtet den Focus immer nach Aussen und nicht auf Innen, auf die eigene Stärke, Begabung, Talente.
Vergleichen fördert Neid, Eifersucht, Habsucht.
Vergleichen zerstört die Vielfalt, die Einzigartigkeit, lässt den Umgang mit der Andersartigkeit verkümmern, lässt Solidarität schwinden.
Das Ausrichten an der gottgewollten Einzigartigkeit lässt Talente hochleben, bringt Höchstleistungen, gibt der Kreativität Freiraum.
Das Ausrichten an der gottgeschaffenen Einzigartikeit zwingt uns im positiven Sinn Prioritäten zu setzen, uns auszurichten.
Eine Absage ans Vergleichen bedeutet aber auch Verzichten können und Vertrauen können.
Verzichten und Vertrauen – zwei Eigenschaften, welche ich immer wieder neu lernen und buchstabieren will. Zwei Eigenschaften, welche die heutige Gesellschaft, nicht nur die Berner und nicht nur in der Steuerdebatte, immer wieder neu erlernen muss. Sind wir Vorbild dabei?
Vertrauen wir, dass Gott uns alles schenkt was wir brauchen? Damit lande ich bei unserer Betriebsphilosphie und damit ist auch gesagt, was uns die letzten Monate gefordert hat:
http://schlossgut-muensingen.ch/ueber-uns/philosophie/

schlossgut-muensingen.ch
ächt guet – Schlossgut. Mit diesem Leitgedanken wird der Begegnungsort mitten in Münsingen zusammengefasst.

Näher mein Gott zu Dir…

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kürzlich habe ich mich mit Andrea nochmals über unsere Betriebsidee unterhalten. Leben wir was wir schreiben? Gerade weil wir uns bewusst dem christlichen Glauben “verschrieben” haben, soll unsere Haltung “erlebt” werden können. Was wollen wir? Wir haben es in einer kurzen Diskussion so formuliert:

Wir begegnen Menschen. (Gästen, Mitarbeiter, Lieferanten, etc.)

Egal, wo diese im Leben stehen, wir wollen dazu beitragen, sich auf Gott hin zu bewegen und nicht sich von ihm zu entfernen.

Dankbar durften wir gerade in den vergangenen Festtagen zusammen mit unseren Kindern Weihnacht feiern und wir freuen uns daran, dass jedes mit seinen Gaben tatkräftig das Projekt und die Idee der Eltern unterstützt. Nicht selbstverständlich!

Selber durften wir in der Altjahrswoche ein paar Erholungstage vom Betrieb geniessen und wieder auftanken. Hier gibt es ein paar Eindrücke von unserer Florenz-Reise:

https://www.facebook.com/schlossgut.kipfer

www.facebook.com
Hans Kipfer is on Facebook. Join Facebook to connect with Hans Kipfer and others you may know. Facebook gives people the power to share and makes the…

bleibt der Ausblick:

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Was erwartet Sie im 2017 von Kipfers im und ums Schlossgut:
- hoffentlich etwas strukturierter werde ich Hans die Grossratsarbeit weiterführen, mir schwebt noch ein Projekt vor, die sechs! Münsinger Grossrätinnen und Grossräte überparteilich regelmässig an einen Tisch zu bringen.
- Andrea hat die Ausbildung auf dem Trampolin abgeschlossen und hat nun ein Swingwalking-Trainerin-Zertifikat. Dies will sie nutzen um ab ca. Februar präventiv-medizinische Kurse im Schlossgut anzubieten, mehr folgt auf Homepage oder/und Facebook.
- ab Januar wollen wir einen Znüni- und Zvierilieferdienst aufbauen in der näheren Umgebung und so unsere hausgemachten Brötli und Zöpfli, Quiches und Fruchtkuchen noch besser vermarkten
- ebenso wollen wir eine Firmen-Kundenkarte einführen. Die Firma kann für Ihre Mitarbeitende einen Menupass kaufen, welchen den Bezug des Tagesmenus zum vergünstigten Preis ermöglicht. Interessenten melden sich bei mail@schlossgut-muensingen.ch
- kulinarisch starten wir mit Zitronen und Grapefruits ins neue Jahr, die Karte ist demnächst aufgeschaltet.

Haben Sie bis zum Schluss gelesen – Besten Dank! Ich weiss, dass die Infos etwas lang geraten sind, es gäbe noch viel mehr zu erzählen. Danke Für Ihre Begleitung bei all unserem Tun und allerseits einen guten Start ins neue Jahr.
mit herzlichen Grüssen auch von Andrea