JA zu FAIR-FOOD

11. August 2018

JA – ich will…

…ein Angebot an Lebensmitteln, die von guter Qualität und sicher sind, und die umwelt- und ressourcenschonend, tierfreundlich und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden.

Darum arbeiten wir im Schlossgut handwerklich und beziehen regional – wir wissen was wir tun:

http://schlossgut-muensingen.ch/wissenwer…/von-wo-kommt-was/

http://schlossgut-muensingen.ch/gastwirtschaft/menu/

Ich stimme Ja zur Fair-Food initiative, weil ich überzeugt bin, dass wir Gastronomen eine Verantwortung gegenüber den Konsumenten und den Produzenten haben. Überzeugendes Argument darf nicht der billigst Einkauf sein, sondern eine ehrliche-ÄCHT GUETE Angebotsgestaltung. Dann können wir auch mit dem Preis überzeugen.

Der Verfassungsartikel zur Ernährungssicherheit soll jetzt sinnvoll umgesetzt werden, wir haben im 2017 deutlich zugestimmt. Damit ist eine ausreichende Grundlage geschaffen für eine ÄCHT GUETE Nahrungsmittel-Kette und Prozesse. Die Ernährungssouveränität braucht es dazu nicht.
Für ein überzeugtes JA zur Fair Food- Initiative als Gastronom, als Politiker und als Konsument!

Veröffentlichung Geschäftsbericht 2017 – noch ohne Testat der Finanzkontrolle…..

1. Mai 2018

Medienmitteilung EVP Kanton Bern zur kantonalen Jahresrechnung 2017

Chancen von HRM2 nutzen

Die EVP nimmt Kenntnis vom positiven Abschluss, der sich unweit des budgetierten Ergebnisses bewegt. Mit der Einführung des neuen Rechnungsmodells HRM2 sollte die Chance genutzt werden, um die Verwaltung auf ihre Effizienz zu überprüfen und die Strukturen an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen.


Die EVP stellt besorgt fest, dass gemäss Finanzkontrolle die Jahresrechnung 2017 wesentliche Mängel aufweist und die festgelegte Ausgestaltung des Rechnungsmodells teilweise nicht den Zielsetzungen von HRM2 entspricht. Es ist bedauerlich, dass die Differenzen mit dem Finanzkontrollorgan nicht vor Veröffentlichung des Geschäftsberichtes bereinigt werden konnten. Eine detaillierte Analyse dieser Beurteilungen wird nötig sein. Die Rechnungslegung hat sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten und darf nicht zum Spielball von politischen Einschätzungen werden.
Die EVP ist sich bewusst, dass mit der Einführung des neuen Rechnungsmodells HRM2 ein ressourcenbindendes Projekt durchgeführt wird. Die offenen Beurteilungsfragen lassen sich teilweise auf diesen Prozess zurückführen. Der EVP ist es gleichwohl ein grosses Anliegen, in der Verwaltung effizientere Strukturen und Abläufe zu erreichen. Eine 2016 erheblich erklärte EVP-Motion fordert die Prüfung der Verwaltungstätigkeit auf Effizienz und die Präsentation eines entsprechenden Projektes. Mit HRM2 werden ineffiziente Prozesse besser sichtbar. Es bietet sich damit die Chance, langjährige Strukturen aufzubrechen und an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen.
Eine ausführliche Würdigung des Geschäftsberichtes 2017 wird die EVP nach Kenntnis der Details in der Septembersession vornehmen.

Auskünfte
Hans Kipfer, Grossrat, Mitglied Finanzkommission, 079 624 13 88
Barbara Streit-Stettler, Grossrätin, Mitglied Finanzkommission, 079 783 54 78

persönliche Rückschau zu den kantonalen Wahlen 2018

7. April 2018

Kantonale Wahlen 2018 – eine persönliche Nachlese
Blockverhalten trotz geschärften Positionen, Politik wird liberaler und wertfreier, EVP als gebende Partei, persönliche Bestätigung für aktuelles Lebenskonzept.

Kandidiert für die Regierung und für den Grossen Rat, zudem in einem neuen Wahlkreis und in neuer beruflicher Konstellation – dies die Ausgangslage. Von allen möglichen Szenarien ist das standardmässige, routinemässige, wahrscheinlichste eingetreten, dasjenige mit den wenigsten positiven- wie negativen Überraschungen:

-         Trotz wohlwollenden Rückmeldungen und akzeptablem Resultat nicht gewählt als Regierungsrat

-         Als Grossrat mit einem sehr positiven persönlichen Resultat und einer engagierten EVP-Liste im Rücken klar wiedergewählt

Persönliches FAZIT:

Jedes andere politische Resultat hätte eine Neu-Konzeption unserer aktuellen «Lebenssituation» ausgelöst. Diese Aussage ist nicht unbedeutend, wenn bekannt ist, dass wir erst vor knapp zwei Jahren unsere «Lebenssituation» neu konzipiert haben und dass in der Zwischenzeit auch innerfamiliär eine weitere Ablösung der «Jungmannschaft» von uns Eltern stattfand. Daher nehme ich, nehmen wir, Andrea und ich,  das Resultat bewusst als Aufforderung und Bestätigung, unsere Aufgaben weiter zu pflegen und zu entwickeln. Lebenssituation oder sogar aktuell Lebensaufgabe heisst für mich und Andrea den Dienst an der Gesellschaft als Gastgeber im Schlossgut weiter zu pflegen und gleichzeitig die Chance zu haben, in bewährter Manier politisch wirksam zu sein oder auf andere Art in die Gesellschaft zu wirken. Mit Überzeugung werden wir unsere Pachtzeit bis mindestens 2021 erfüllen, dann wird irgendwann auch zu entscheiden sein, ob ich für eine weitere Legislatur im Grossrat antreten werde.

Mein persönliches Fazit wird durch folgende Einzelüberlegungen, Fragmente aus der Wahlanalyse und Erfahrungen geprägt:

Regierungsratswahlen: Geschärfte Positionen:

Der (Medien-) Zwang im Wahlkampf pointierte Aussagen zu machen, führt auch dazu, die eigenen Positionen zu reflektieren und damit auch zu schärfen. Statements erhalten ein Eigenleben, müssen neu gefüllt werden mit Inhalt, fordern Umsetzungsmassnahmen. Nachfolgende prägende Kernaussagen werden mich sicher in der weiteren politischen Tätigkeit begleiten:

-          Unternehmerisch denken heisst sozial handeln (eine echte Mitte-Herausforderung!!)

-         Ächt guet – authentisches handeln und echt bleiben auch in der Politik

-         Menu bernois: Stärken erhalten – Schwache schützen

Zwei Einzelthemen werde ich sicher in der Grossratsarbeit wieder aufnehmen:

Das ursprünglich bernische verbinden in Tourismus und Landwirtschaft: Tourismus mit Ursprungsgarantie – hiesige Produkte – hiesige Mitarbeitende.

Integration in die Arbeitswelt von benachteiligten Einheimischen wie von Kulturfremden. Dazu sind niederschwellige Arbeitsplätze nötig – handgemacht statt fabrikproduziert, Mensch statt Maschine – scheint mir die Devise zu sein.

Regierungsratswahlen: Wahlverhalten – EVP Position:

Einmalmehr hat sich gezeigt, wie schwierig es ist, die Blockstrategie bei den Regierungswahlen aufzubrechen. Obschon ich mich von den Medien gleichwertig behandelt fühlte und anerkennende, respektierende und wohlwollende Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhielt, gelang es nicht genügend Wähler von meiner Kandidatur zu überzeugen.

Die Wählenden verhalten sich in der Regierungswahl wie in einer Proporz-Wahl und nicht wie in einer Persönlichkeitswahl (Majorzwahl). Sie wählen Blöcke und nicht in erster Linie Köpfe. Selber mitgewählt wurde ich eher in rechts-konservativ geprägten Gemeinden, für die linke Seite war wohl meine «Verwaltungseffizienz-Motion» ein abschreckendes Szenario.

Wenn Vertreter kleinerer Parteien sich einem Block anschliessen, werden sie «mitgeschwemmt», diejenigen, welche alleine eigenständige Positionen vertreten haben bisher unüberwindbare Hürden vor sich. Wenn die «Mitte» ein nächste Mal Erfolg haben will, so muss entweder eine Blockbildung in der Mitte (EVP, BDP, GLP, CVP) oder ein Mitte-Rechts oder Mitte-Links Bündnis angestrebt werden.

Grossratswahlen: Listenverbindung hilft Bündnispartnern:

Im Wahlkreis haben wir auch mit Hilfe einer Listenverbindung (EVP-EDU-GLP-BDP) einen Sitzgewinn erhofft. Dazu hätten wir Wähleranteilmässig die glp überholen müssen oder von Reststimmen der Bündnispartner profitieren sollen. Obschon wir Wähleranteilmässig zugelegt haben, hat beides nicht gereicht, die glp hat vor allem im Raum Köniz stärker zugelegt, die anderen Parteien waren selber auf Reststimmen angewiesen. Im Bündnis waren wir also die einzig gebende Partei – alle anderen haben den Sitz (EDU) oder den zweiten Sitz (glp, BDP) nur mit Hilfe der EVP gemacht….Dank dieser Strategie gelang es aber die 6 Sitze unter den Beteiligten zu halten.

Grossratswahlen :
Gesamtresultat liberaler und Pole gestärkt

Leider ist in den Wahlresultaten eine Zentrifugalkraft ablesbar – nicht gerade eine Flucht, aber doch ein Wegdriften aus der Mitte. Die Rotationsbewegung geht weg von konservativen Werten über einen leichten linksdrall zu mehr Liberalismus. Auch die «Smartmaps» haben schon vor den Wahlen gezeigt, dass die «erhaltende Ebene» weniger vertreten ist. Vor lauter Freiheitsdrang gehen bleibende Werte vergessen, Standpunkte werden der Beliebigkeit preisgegeben, gesellschaftsliberal und wirtschaftsliberal werden «freiheitlich und auch freidenkend» Lösungen jenseits bewährten Modellen propagiert.
Ich bin überzeugt, dass der EVP zunkünftig noch mehr die Rolle der «werteerhaltenden» Partei zukommen wird, welche fundamentale, nicht fundamentalistische, Positionen vertritt. (traditionelle Familienwerte anstelle beliebige Konstrukte, Solidarität mit Schwächeren anstelle (Wirtschafts-) Macht des Stärkeren, um nur zwei Beispiele zu nennen)

Grossratswahlen: Münsinger Bestätigung:

Wollen die Münsinger Ihren Schlossgut-Wirt weiter in der Politik, wenn ja in welcher Position?  – diese Frage kann teilweise aus den örtlichen Resultaten beantwortet werden. Interessanterweise habe ich in ländlichen Ortschaften ein proportional besseres Resultat als Regierungsrat gemacht als in Münsingen selbst. Gleichzeitig erzielen wir in den Grossratswahlen ein starkes Münsinger Resultat, auch persönlich erhalte ich sehr gute 535 Stimmen aus Münsingen…

Dies und die persönlichen Rückmeldungen vor und nach den Wahlen lassen mich daraus schliessen, dass die Münsinger den Schlossgut-Wirt gerne weiterhin als Grossrat nach Bern senden, ihn aber nicht im Schlossgut verlieren wollen, und das hätten sie, hätten sie mich in den Regierungsrat gewählt…

Damit schliesst sich der Kreis zum persönlichen Fazit: Gerne verbinde ich die politische Aufgabe als Grossrat weiterhin mit der Aufgabe als Gastwirt im Schlossgut Münsingen.

ÄCHT GUET  & UNTERNEHMERISCH DENKEND & SOZIAL HANDELND.

Merci für alles!

Vor den Wahlen – nach den Wahlen…..

20. März 2018

Schlossgutrat Münsingen

16. März 2018

Der regionale Schlossgut-Rat trifft sich zur Sessionsbesprechung

Auf Einladung vom Schlossgut-Wirt Hans Kipfer, EVP, trafen sich die Münsinger Grossrätinnen und Grossräte und ihr Kollege aus Rubigen am Mittwoch 14. März wiederum zur Sessionsbesprechung im Schlossgut. Die Region um Münsingen ist aktuell mit folgenden sieben Persönlichkeiten überparteilich und kompetent im Grossen Rat vertreten:

Elisabeth Striffeler SP
Katharina Baumann EDU
Feller Erich BDP
Bauen Antonio Grüne
Trüssel Daniel GLP
Wildhaber Daniel SP
Kipfer Hans, EVP

Die Bevölkerung wird aufgerufen, von Ihrem Wahlrecht am 25. März Gebrauch zu machen und die regional starke Vertretung zu bestätigen, Von den Bisherigen tritt einzig Erich Feller nicht mehr an, aus Rubigen steht mit Felix Häberli aber gleichwohl ein regionaler BDP-Vertreter zu Wahl. Mit Hans Kipfer, EVP, Gastwirt im Schlossgut Münsingen, kandiert zudem eine regionale Persönlichkeit für den Regierungsrat.

Der Schlossgutrat behandelt jeweils Rats-Geschäfte mit Münsinger Relevanz, Vorstösse aus den eigenen Reihen und vorausschauende Themen, welche für die Region von Bedeutung sind. So wurde am Treffen der Kredit für den Flughafen Belp besprochen und Vorstösse von Daniel Wildhaber zur Unterstützung von Ganztagesschulen und Elisabeth Striffeler zur nichtstationären psychiatrischen Versorgung thematisiert. Der Austausch dient jeweils auch dazu, die Münsinger Themen in den eigenen Parteifraktionen geeignet zu vertreten.

Für weitere Auskünfte:

Hans Kipfer, 079 624 13 88